Arbeiterbewegung: Anfänge der Arbeiterbewegung


Arbeiterbewegung: Anfänge der Arbeiterbewegung
Arbeiterbewegung: Anfänge der Arbeiterbewegung
 
Die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts brachte in England die Durchsetzung des Fabriksystems und eine wachsende Verstädterung. Die in den Städten lebenden Arbeitermassen umfassten neben den eigentlichen Industriearbeitern auch Handwerker und Arbeiter in noch nicht oder erst wenig mechanisierten Wirtschaftsbereichen. Ein von seiner Interessenlage her homogenes Proletariat war dies noch nicht, aber die Volksmassen wurden sich doch zunehmend ihrer Situation bewusst und versuchten sich zu organisieren.
 
 Frühe Formen der Arbeiterbewegung
 
Die englischen Arbeiter reagierten zunächst mit nackter Gewalt auf die Auswirkungen der industriellen Revolution. Die Weber zerstörten um 1810 die neuen Webstühle, die sie für die Ursache ihrer Not hielten. In der Folgezeit verbanden die englischen Arbeiter den Kampf um mehr soziale Gerechtigkeit mit dem Kampf um demokratische Reformen. Sie schlossen sich in den Krisenjahren 1816 bis 1819 einer radikalen Bewegung an, deren Führer dem Mittelstand und dem Kleinbürgertum entstammten. Die Bewegung kämpfte für das allgemeine Wahlrecht, eine Parlamentsreform, die Aufhebung der die Lebenshaltung verteuernden Kornzölle und eine Festsetzung der Preise. Zu dem Erscheinungsbild der Bewegung gehörten Streiks und Protestmärsche von Arbeitslosen. 1819 sprengte ein Husarenregiment in Saint Peter's Fields bei Manchester eine Versammlung von 50000 Menschen. Das Versammlungsrecht und die Demonstrationsmöglichkeiten wurden eingeschränkt.
 
Die Krise von Landwirtschaft und Industrie in den Jahren 1825 bis 1832 und die Pariser Julirevolution von 1830 waren Antrieb für die politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten der ab 1824 legalisierten gewerkschaftlichen Berufsverbände. 1829 schloss John Doherty alle Spinnereiarbeiter des Vereinigten Königreichs in einer Generalunion zusammen. Im folgenden Jahr vereinigte er 100000 Textil-, Metall- und Grubenarbeiter in einer »Nationalen Vereinigung zum Schutz der Arbeit«, die auch für eine kompromisslose Reform des Wahlrechts eintrat. Die Wahlrechtsreform von 1832 aber brachte den Arbeitern keinen nennenswerten Erfolg, da das Wahlrecht die Arbeiter überhaupt noch nicht erfasste. Die Hoffnung auf einen sozialen Wandel mithilfe demokratischer Institutionen erfüllte sich nicht.
 
Der Genossenschaftssozialismus Robert Owens
 
Der aus einer Handwerkerfamilie stammende und zum reichen Textilunternehmer aufgestiegene Robert Owen zog aus der Ernüchterung die Konsequenz, die Arbeiter stärker auf die soziale Revolution hinzulenken. Owen erhoffte sich von der industriellen Revolution ein Zeitalter des Überflusses für die gesamte Menschheit. Dazu bedurfte es seiner Meinung nach allerdings einer Abkehr von der kapitalistischen Gesellschaft, die auf der Ausbeutung von Arbeit beruhe.
 
In seiner Fabrik in New Lanark (Strathclyde Region) verwirklichte Owen einen Teil seiner Vorstellungen. Der Gewinn der Fabrik floss zum Teil in Arbeitereinrichtungen wie Wohnungen, Speisesäle, Sparkassen und Schulen. Die Arbeitszeit für Erwachsene betrug 10 Stunden. Kinder unter 10 Jahren wurden nicht eingestellt. Um den Ertrag der Maschinen und der Arbeit für die Gemeinschaft zu sichern, entwickelte Owen den Gedanken der Produktionsgenossenschaft. Nach 1832 bemühte er sich, die Trade Unions, die Gewerkschaften, für seinen Gedanken des genossenschaftlichen Sozialismus zu gewinnen. Die Gewerkschaftszentrale Owens, die Grand National Consolidated Union, vereinigte 1834 etwa eine halbe Million Gewerkschafter und damit die Hälfte aller britischen Gewerkschaftsmitglieder. Aber noch im selben Jahr brach die Bewegung in sich zusammen, da die Arbeitgeber mit Einstellungsverweigerungen oder Entlassungen reagierten.
 
Die Chartistenbewegung in England
 
In den 1840er-Jahren kam es mit der Bewegung der Chartisten zu einer neuen Welle heftiger revolutionärer Unruhen. Noch einmal setzten die auf dem Felde der Wirtschafts- und Sozialreform gescheiterten Gewerkschaften ihre Hoffnung auf ein Zusammengehen mit dem radikalen Kleinbürgertum. Die Führer der Bewegung kamen aus den Reihen des freiberuflichen Bürgertums und der Gewerkschaftsführer. Die von ihnen 1838 ausgearbeitete People's Charter, die der Bewegung den Namen gab, drehte sich um Fragen der Wahlrechts- und Parlamentsreform. Das Verlangen der Arbeiterklasse nach sozialer Gerechtigkeit sollte mit den Mitteln der politischen Demokratie über eine reformierte Gesetzgebung verwirklicht werden. In Birmingham und in den Gruben Newports (Wales) entwickelten sich 1839 aus Streiks bewaffnete Aufstände. In Lancashire, Yorkshire und Staffordshire lähmte 1842 ein Generalstreik drei Wochen lang jede Arbeit.
 
An erster Stelle der großen Petition von 1842 standen die sozialen Forderungen der Bewegung — sogar diejenige nach Sozialisierung der Produktionsmittel gehörte dazu. Zwischen Barrikaden und Petitionen schwankend, vermochte der Chartismus aber nicht, seine Forderungen in einem sinnvollen Programm vorzubringen. Vor allem scheiterte er an der Uneinigkeit der Arbeiterbewegung: Die »Aristokratie« der Facharbeiter mit sicherem Arbeitsplatz und besseren Arbeitsbedingungen bevorzugte den Weg der Selbsthilfe und bestimmte die Strategie der Gewerkschaften. Nach dem Zusammenbruch der Chartistenbewegung 1848 setzten sich neue berufsständische Gewerkschaften fortan pragmatische Ziele und verzichteten auf einen gesellschaftstheoretischen Überbau.
 
 Gesellschaftspolitische Utopien
 
Die 1830er- und 1840er-Jahre waren nicht nur in England, das damals die sozial härteste Zeit seiner Industriegeschichte durchmachte, sondern auch in anderen Ländern eine Zeit sozialer Unruhen. Die Organisationen der Handwerker wurden überall von den Regierungen unterdrückt. Als die Seidenarbeiter in Lyon und die Handarbeiter in Paris 1831 und 1834 soziale Reformen erzwingen wollten, reagierte der Staat mit harten Verboten. Die deutschen Regierungen verfolgten unnachsichtig die wandernden Handwerksgesellen, die aus ihrer Sicht ein schwer kontrollierbares revolutionäres Potenzial mit internationalen Verbindungen darstellten.
 
Paris sah 1839 den gescheiterten Aufstand einer sozialistischen Geheimgesellschaft um Auguste Blanqui und 1840 den ersten Generalstreik. 1842 kam es in Barcelona zu Arbeitsniederlegungen, 1845 in Berlin. Als die Agrarkrise — Getreidemissernten 1845/46 und in der Folge steigende Brotpreise — in den industriellen Ballungszentren spürbar wurde, sank die Existenzgrundlage von Millionen Menschen in Europa unter das Minimum. In einigen Ländern herrschte Hungersnot. Gleichzeitig führte eine Finanz- und Kreditkrise zu Bankrotten in Handel und Industrie. In Städten wie Lille oder Berlin war jeder vierte Einwohner unterstützungsbedürftig. Die soziale Krise auf dem Lande und jene in der Stadt schufen Ende der 1840er-Jahre eine revolutionäre Situation in Europa. Jener berühmte Satz aus dem »Kommunistischen Manifest« von Karl Marx und Friedrich Engels »Ein Gespenst geht um in Europa — das Gespenst des Kommunismus« traf im Kern einen wahren Sachverhalt.
 
Sozialistische Utopien
 
Sozialistische Utopien entstanden in Europa zuerst vor dem Hintergrund der sozialen Deklassierung bedrohter Handwerker und neuer handwerklicher Vereinigungsformen. François Babeuf wollte die Produktionsmittel in Gemeineigentum überführen. Privateigentum sollte lediglich an den von der Gemeinschaft zu- geteilten Konsumgütern erlaubt sein. Die Gleichheit der Arbeit und der Erziehung waren weitere wesentliche Punkte seines Programms.
 
Als Begründer des französischen Sozialismus gilt Claude Henri de Rouvroy, Graf von Saint-Simon. Er setzte auf den Entwicklungsgedanken und war überzeugt, dass der Fortschritt der Wissenschaften zu einer technokratischen Gesellschaftsordnung führen werde, in der die Unternehmer und Wissenschaftler an die Stelle der Aristokratie und des Klerus treten würden. Von dieser neuen Gesellschaft erwartete er eine Vermehrung und gerechtere Verteilung des Volkseinkommens. Dabei sollten Eigentum und Wettbewerb erhalten bleiben, lediglich die Ausbeutung fremder Arbeit abgeschafft werden.
 
Der Sozialphilosoph Charles Fourier wollte die neue Gesellschaftsordnung auf dem Wege von Produktions- und Konsumgenossenschaften der Arbeiter, Phalangen, erreichen, die den Arbeitern eine ihren Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit, den vollen Ertrag ihrer Arbeit und das Existenzminimum gewährleisten sollten. Auch Philippe Buchez und Louis Blanc strebten die Überwindung der Trennung von Kapital und Arbeit durch Produktionsgenossenschaften an. Der christliche Sozialist Buchez setzte 1831 das Schlagwort der »Assoziation« in Umlauf. Es gewann eine ungeheure Popularität, da es dem allgemeinen Bedürfnis nach einer Neuordnung der Arbeit in einer sich auflösenden Gesellschaft entsprach. Louis Blanc, der für kurze Zeit in der Revolution von 1848 in Paris eine Rolle spielte, verlangte vom Staat die Einrichtung von Produktionsgenossenschaften. Dieser Gedanke war insofern wegweisend, als er vom Staat die Lösung der sozialen Frage erwartete.
 
In völligem Gegensatz zu den Ideen Fouriers oder Blancs stand Pierre Joseph Proudhon, der als einer der intellektuellen Begründer des Anarchismus gilt. Er setzte nicht auf den Staat, sondern erwartete von kleinen Gruppen und der Familie die Lösung der sozialen Frage. Im Einkommen ohne eigene Arbeitsleistung, in Grundrente und Zins sah Proudhon Diebstahl.
 
Einen wichtigen Beitrag zur theoretischen Entwicklung des Sozialismus leistete das 1842 in Leipzig erschienene Buch »Der Socialismus und Communismus des heutigen Frankreichs« von Lorenz von Stein. Stein sah den Gegensatz von Kapital und Arbeit als das Kennzeichen der kapitalistischen Gesellschaft und den Klassenkampf als ein bestimmendes Entwicklungsmoment an. Die bürgerliche Gesellschaft war nach seiner Meinung dem Untergang geweiht, wenn der Staat nicht die nahende Revolution durch soziale Reformen abwende. Zur Programmschrift aller sozialistischen und kommunistischen Bewegungen wurde das 1847 von Karl Marx und Friedrich Engels verfasste »Kommunistische Manifest«.
 
Das Scheitern der sozialistischen Utopien 1848
 
Die Pariser Februarrevolution von 1848 führte zu einem ersten Aufflammen des Sozialismus. Der neuen provisorischen Regierung gehörten neben sozialkonservativen Republikanern auch Demokraten mit sozialistischen Tendenzen an, mit Louis Blanc sogar ein Arbeiter und sozialistischer Theoretiker. Unter dem Druck der Straße sah sich die Regierung veranlasst, »das Leben der Arbeiter durch die Arbeit« und »Arbeit für alle Bürger« zu garantieren.
 
Eine tief greifende Umgestaltung der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, wie sie die sozialistischen Theoretiker gefordert hatten, schien Wirklichkeit zu werden. Doch am 17. März und 16. April wurden Unruhen in Paris von den Verfechtern der »Ordnung« unterdrückt. Die am 23. April nach dem allgemeinen Wahlrecht gewählte Verfassunggebende Versammlung mit 900 Abgeordneten wies lediglich 25 Arbeiter und Vorarbeiter auf. Demokraten und Sozialisten verfügten zusammen über nicht mehr als 100 Vertreter. Gerade die Furcht vor der sozialen Revolution hatte den Gemäßigten den Wahlsieg gesichert. Am 4. Mai schloss die Verfassunggebende Versammlung Louis Blanc aus der Exekutivkommission, die die provisorische Regierung ersetzen sollte, aus. Als die Exekutivkommission im Juni die Auflösung der kostspieligen und unproduktiven Nationalwerkstätten bekannt gab und die jugendlichen Arbeiter zur Armee einberief, erhoben sich die Handwerksgesellen, Fabrikarbeiter und Bahnarbeiter des Pariser Ostens gegen die Koalition der Besitzenden aus den führenden Schichten, dem Kleinbürgertum und den Bauern. Der von der Verfassunggebenden Versammlung daraufhin mit allen Vollmachten ausgestattete Kriegsminister Louis Eugène Cavaignac schlug den revolutionären Aufstand nach dreitägigem Kampf nieder. Die Sieger hinterließen eine blutige Spur. Offiziell 3000 Aufständische — wahrscheinlich aber weit mehr — wurden niedergemacht. 25000 Aufständische wurden gefangen genommen. Die neue »starke« Regierung unter Cavaignac nahm Säuberungen, Verbote, Verurteilungen und Deportationen vor und machte alle Illusionen von einer Befreiung der Arbeiter zunichte. Die Errungenschaften der bürgerlichen Revolution beschränkten sich auf die republikanische Staatsform und das allgemeine Wahlrecht.
 
In Deutschland, das damals noch schwächer als Frankreich industrialisiert war, spielten die Arbeiter in der Revolution von 1848 eine noch geringere Rolle. Die Revolution wurde vielmehr getragen vom radikalliberalen Bildungs- und vom Wirtschaftsbürgertum. Der Aufstand, den die Republikaner Friedrich Hecker und Gustav von Struve schürten und der auf Initiative des deutschen demokratischen Klubs in Paris von einer Truppe deutscher und polnischer Arbeiter vom Elsass her unterstützt werden sollte, wurde niedergeworfen. Die soziale Frage hat danach den Gang der deutschen Revolution nur wenig beeinflusst.
 
Auf der Suche nach neuen Wegen
 
Die Arbeiterbewegung zog aus dem Scheitern der sozialistischen Utopien in der 1848er-Revolution ihre Folgerungen. In den 1860er-Jahren formierte sich die auf pragmatische Verbesserungen ausgerichtete Gewerkschaftsbewegung. Auch die Bildung der Ersten Internationale 1864 bedeutete eine Lösung von der Utopie. Der Gedanke zur Gründung der Internationale ging auf einige englische Gewerkschafter zurück, die durch die Unterstützung Streikender auf die Arbeitgeber aller Länder Druck ausüben wollten, sowie auf weiterblickende französische Emigranten, die die Befreiung der Arbeiter auf dem Weg der politischen Bildung anstrebten.
 
In Preußen wurde erst nach der Aufhebung des Koalitionsverbots in den 1860er-Jahren eine effektive Arbeiterbewegung möglich. Viktor Aimé Huber propagierte in Deutschland Genossenschaften der Arbeiter. Friedrich Wilhelm Raiffeisen griff diese Idee später mit größerem Erfolg für die Bauern und Hermann Schulze- Delitzsch für die Handwerker auf. Sowohl die genossenschaftlichen Reformer als auch die Sozialisten und Kommunisten stellten einstweilen aber nur kleine Minderheiten innerhalb der Arbeiterschaft dar.
 
Prof. Dr. Hans-Werner NiemannMarxismus: Historische Entwicklung
 
Grundlegende Informationen finden Sie unter:
 
Frühsozialismus: Eigentum ist Diebstahl
 
Pauperismus: Ausbeutung und Massenelend
 
 
Abendroth, Wolfgang: Einführung in die Geschichte der Arbeiterbewegung. Von den Anfängen bis 1933. Vorlesungen, bearbeitet von Heinz-Gerd Hofschen. Heilbronn 31997.
 Abendroth, Wolfgang: Sozialgeschichte der europäischen Arbeiterbewegung. Frankfurt am Main 151986.
 
Der Aufstieg der deutschen Arbeiterbewegung. Sozialdemokratie und freie Gewerkschaften im Parteiensystem und Sozialmilieu des Kaiserreichs, herausgegeben von Gerhard A. Ritter. München 1990.
 Fricke, Dieter: Die deutsche Arbeiterbewegung 1869 bis 1914. Ein Handbuch über ihre Organisation und Tätigkeit im Klassenkampf. Berlin-Ost 1976.
 
Geschichte der Arbeiter und der Arbeiterbewegung in Deutschland seit dem Ende des 18. Jahrhunderts, herausgegeben von Gerhard A. Ritter, auf 12 Bände berechnet. Bonn 1985 ff.
 Grebing, Helga: Die deutsche Arbeiterbewegung zwischen Revolution, Reform und Etatismus. Mannheim u. a. 1993.
 
Lern- und Arbeitsbuch deutsche Arbeiterbewegung. Darstellung, Chroniken, Dokumente, herausgegeben von Thomas Meyer u. a., 4 Bände Bonn 21988.
 Noble, David F.: Maschinenstürmer oder die komplizierten Beziehungen der Menschen zu ihren Maschinen. Aus dem Amerikanischen. Berlin 1986.
 
Produktivkräfte in Deutschland 1800 bis 1870, bearbeitet von Karl Lärmer und Peter Beyer. Berlin-Ost 1990.
 Renzsch, Wolfgang: Handwerker und Lohnarbeiter in der frühen Arbeiterbewegung. Zur sozialen Basis von Gewerkschaften und Sozialdemokratie im Reichsgründungsjahrzehnt. Göttingen 1980.
 Schieder, Wolfgang: Anfänge der deutschen Arbeiterbewegung. Die Auslandsvereine im Jahrzehnt nach der Julirevolution von 1830. Stuttgart 1963.
 
Von der Arbeiterbewegung zum modernen Sozialstaat. Festschrift für Gerhard A. Ritter zum 65. Geburtstag, herausgegeben vonJürgen Kocka u. a. München u. a. 1994.

Universal-Lexikon. 2012.

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